Entdeckungen am Wegrand

Links und rechts der Wanderwege stößt man bereits auf eine große Artenvielfalt. Bewegt man sich mit offenen Augen durch die Natur, können allerlei Spinnenarten am Rande der Wanderwege entdeckt werden.

Achtet man  auf auffällige Zeichen wie Radnetze, zusammengesponnene Blätter oder Gespinste, sind deren Bewohner meist nicht weit entfernt.

 

 

Große Gespinste mit Trichter am Boden oder in niedriger Vegetation deuten auf Ageleniden, also Trichterspinnen, hin.

 

 

Auch die auffälligen Baldachinnetze der Linyphiiden sind oft in der strauchigen Vegetation am Wegrand zu finden.

 

 

 

 

Die spektakuläre veränderliche Krabbenspinne Misumena vatia lauert oft in gelben oder weißen Blüten seitlich des Weges.

 

Wer genau hinschaut kann auch die winzigen aber hübschen Kokons der Spinnenfresser finden. Oft heften die filigranen Spinnfäden, an deren Ende sich ein kleiner eiförmiger Kokon befindet, an der Unterseite von Felsblöcken oder niedrigen Ästen der Fichte.

Viel auffallender sind jedoch die über den Weg huschenden Wolfspinnen, besonders wenn die Weibchen ihre Eikokons an den Spinnwarzen befestigt mit sich tragen.